Wir alle sind ein Meister Merlin
von Rolf Wacher
Wir alle sind ein Meister Merlin
«Es wird der Tag kommen, an dem du begreifen wirst, dass das ganze Universum in dir lebt. Dann wirst du ein Zauberer sein. – Als Zauberer lebst du nicht in der Welt, sondern die Welt lebt in dir. Wenn das passiert, wirst anfangen zu schöpfen statt anzuziehen. Und du wirst verstehen, dass du nichts verpasst, du hast bis jetzt nur nicht Wahrgenommen, dass alles in dir ist wonach du so sehr suchst.» Merlin
Aloha ihr wundervollen Seelen des Lichts und des Friedens. Mein Name ist Rolf Wacher und ich lade dich gerne zu meinen Gedanken für die jetzige Zeit ein.
Das heutige Thema: «Wir alle sind ein Meister Merlin»
Viele kennen Merlin als Zauberer oder eben als Meister Merlin oder auch aus der Zeit von Avelon, wo er zum Kreis von König Arthur gehörte. Man könnte Meister Merlin auch als der Archetyp der weissen Magie bezeichnen. Merlin ist der Magier der Heilung, der Energien, ein Alchemist und ein Wandler der Zeit. Merlin bedeutet einfach:
· Jemand, der über das Bekannte hinausgeht
· Derjenige, der sich geöffnet hat
· Jemand, der über das Bekannte hinaussieht
· Seher von Dingen – Orakel, Forscher, Erfinder
Einige werden sich jetzt sicher Fragen «Was hat das mit uns und vor allem unserer Zeit zu tun?» Um diese Frage zu beantworten, müssen wir noch etwas tiefer gehen in der Geschichte mit und um Merlin.
Rund fünfhundert bis sechshundert Jahre vor unserer Zeitrechnung begann der Ursprung und damit auch die Essenz von Merlin zu entstehen. In der Gegend, welche wir heute als Ungarn und Rumänien kennen, verliessen kleine Gruppen ihre Gemeinschaften und Gesellschaftsformen und flohen aus ihren Ländern, weil sie wussten, dass es mehr geben musste. Sie wollten frei sein vom Diktat der Obrigkeit, welche ihnen befahl, was sie zu tun oder zu glauben hatten. Sie begannen ein Bewusstsein von Magie zu kreieren, um mehr zu entdecken und über das Bekannte hinauszugehen. Heute könnte man diese Menschen als die Gründer der ersten Mysterienschulen bezeichnen. Sie liessen die Gesellschaftsnormen los und erschufen sich ihren eigenen sicheren und heiligen geistigen Raum, in dem sie ihre Energien öffnen und ausdehnen konnten – die Energie von Merlin entstand. Sie beschlossen diese Energie durch Weitergabe von einem Eingeweihten zum nächsten Individuum über die Zeit zu erhalten. Die Legende um König Arthur und Merlin zeigt übrigens auch auf wie die Dualität wirken kann. König Arthur repräsentiert mit seiner Energie den Weg in das Bewusstsein, währendem die Energie von Merlin den Weg jenseits des Bewusstseins und darüber hinaus ist.
Das ist für mich der Schlüssel und die Antwort auf die Frage: «Was hat das mit uns und unserer Zeit zu tun?»
Bevor wir jedoch definitiv auf die Spur von Merlin einbiegen können, gilt es für die meisten von uns noch ein paar Schritte als Zauberlehrling zu absolvieren. Denn wie oben beschrieben führt der Weg von Merlin zuerst über oder durch den Weg von König Arthur – also in das Bewusstsein zu kommen. Was hindert uns daran diesen Weg einfach gleich zu gehen?
· Unsere Angst nicht zu Wissen wohin der Weg führt
· Unser System und materieorientiertes Denken welches begrenzt und starr ist
· Unser Urvertrauen in uns selbst
· Grundsätzlich jedoch unsere Denke
Wie sagte doch Merlin: «Es wird der Tag kommen, an dem du begreifen wirst, dass das ganze Universum in dir lebt. Dann wirst du ein Zauberer sein. – Als Zauberer lebst du nicht in der Welt, sondern die Welt lebt in dir. Wenn das passiert, wirst anfangen zu schöpfen statt anzuziehen. Und du wirst verstehen, dass du nichts verpasst, du hast bis jetzt nur nicht Wahrgenommen, dass alles in dir ist wonach du so sehr suchst.»
Wenn wir diese Aussage jetzt einmal absacken und in uns einwirken lassen könnte das folgendes bedeuten: Dass wir das oben erwähnte in uns noch nicht erkannt haben, weil wir dies auch – bis jetzt - nicht konnten. Denn aus Schutz vor dem System und unseren Erfahrungen aus früheren Inkarnationen haben wir unseren Geist (Mind) versteckt, isoliert und beschützt, aus Angst vor dem was passieren könnte, wenn wir uns öffnen und ausdehnen. Diese Begrenzung entstand durch die (V)erziehung unserer Denke als alleiniges «Führungsinstrument» in dieser Illusion und dies führte zur Unfähigkeit mit unserer wirklichen mentalen Vernunft zu begreifen, was eigentlich los ist -respektive war.
Unterstützend dabei war sicherlich auch der Umstand, dass wir uns hier nirgends so richtig wohl und zu Hause gefühlt haben in diesem Chaos und unter diesem Druck der auf uns erzeugt wurde. Wir irrten wie im Traum durch diese (V)erziehung, die uns formte um dem System zu dienen. Dabei verloren wir uns selbst und damit auch unser Urvertrauen in uns. Wir funktionierten einfach und fühlten uns nirgends wirklich so richtig zu Hause.
Wie sage ich doch öfters: «Nur wer in sich ruht steht gut, ist mit sich und seinem Umfeld in Einklang und bei sich angekommen» eine einfache Aussage, die Vertrauen in sich selbst voraussetzt damit wir uns als unser Zentrum von unserem SEIN also auch als unser zu Hause anerkennen und entsprechend wohlig einrichten – damit es eine FREUDE ist wieder nach Hause zu kommen.
Dabei geht es um die Anerkennung/Akzeptanz von uns/dir selbst, deinem Körper, deinem Verstand, deinem ganzen Sein inkl. Umfeld und Umwelt. Erst dann und nur dann sind wir bereit zu erkennen, dass alles in uns ist und beginnen aus unserem Innern unser Umfeld, unser Leben zu schöpfen. Über diese Akzeptanz kommen wir über unsere Wahrnehmung immer mehr ins Bewusstsein und öffnen und weiten uns immer mehr für die Multidimensionalität. Unser Bewusstsein wird fliessender und flexibler um neue Möglichkeiten zu kreieren und neue Zugänge zum Leben zu erkunden. Bisher hat uns unsere Denke daran gehindert über das Bekannte hinauszugehen, denn der Verstand also unsere Denke konnte dies nicht mehr einordnen resp. er kam schon gar nicht mehr mit. Mit diesem Schritt oder dieser Veränderung – vom Denken über die Wahrnehmung ins Bewusstsein zu kommen – wird wieder die göttliche Ordnung in uns hergestellt, indem unser Verstand wieder seinen angestammten Platz einnimmt und unserem Bewusstsein dient. Gleichzeitig verabschieden wir uns von unserem System und materieorientierten Denken, welches begrenzt und starr ist und öffnen uns dem Unbegrenzten SEIN. Dann werden wir zu unserem eigenen Meister Merlin, der weiss, dass er nicht an Normen, Formen und Strukturen gebunden ist, sondern dass er/wir der Meister über die Energien, Formen und Strukturen selbst sind. DENN,
„Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen gilt, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.“ –meinte schon Søren Kierkegaard
Ein passendes Musikstück zum Abrunden und dem gelesenen den nötigen Raum zu geben wäre z.B.:
Internal Flight – Estas Tonne
https://www.youtube.com/watch?v=K9MpsrLWhoA
ÜBRIGENS
erWacher® unterstützt und begleitet dich sehr gerne in einer Einzelbegleitung auf deinem Weg zu dir sowie jenseits und darüber hinaus von dir.
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